Altbautage 2015

Altbautage 2015, die Messeveranstaltung zum Thema Bauen und Sanieren am 7. und 8. März 2015 in der Hochschule Koblenz

Gebäude sanieren – aber wie? Die Altbautage Mittelrhein 2015 gaben Antworten

Am Samstag, 7. März und Sonntag, 8. März 2015, jeweils von 10 bis 17 Uhr, fanden zum fünften Mal die „Altbautage Mittelrhein" statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Samstag durch Frau Eveline Lemke, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Veranstalter war das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. in Zusammenarbeit mit Partnern. Der Veranstaltungsort war die Hochschule Koblenz auf der Karthause, sie bietet einen idealen Rahmen für die Kombination von Fachausstellung und Vortragsprogramm. Die Themen im Fokus waren Energieeffizienz, regenerative Energie, Heizanlagen, Wärmedämmung, Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall in Gebäuden, Barrierefreiheit, Einbruchsicherheit und die Finanzierungsmöglichkeiten.

 

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Am Anfang der Sanierung sollte ein Sanierungsfahrplan stehen: Peter Kofler beleuchtete, welche Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen sinnvoll ist, um Bauschäden zu vermeiden. Die Vorträge zum Thema Dämmung zeigten wie Außen- und Innendämmung richtig umgesetzt werden, und Harald Richter, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, räumte mit den10 Irrtümern bei der Wärmedämmung auf, die leider oft in der öffentlichen Diskussion verbreitet werden.

Die Polizei beleuchtete Fragen der Einbruchsicherheit. „Das Thema Einbruchsicherheit ist neu bei den Altbautagen“, so Ulrike Marx, Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V.. „Bei Austausch von Fenster und Türen können und sollten auch sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt werden. Wir freuen uns daher besonders, dass die Polizei einen Workshop zu diesem Thema durchführt“.

Auch für die jungen Besucher war gesorgt. Eine Kinderbetreuung ermöglichte auch den Eltern einen entspannten Besuch der Messe und des Vortragsprogramms.

Die Altbautage Mittelrhein 2015 wurden vom Bau- und EnergieNetzwerk (BEN) Mittelrhein e.V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz, der Sparkasse Koblenz, der Stadt Koblenz, dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchgeführt. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, dem Klimaschutzverein Koblenz und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH.